Kryptowährungen als Alternative – Bitcoin – Ripple

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Die Euphorie scheint raus zu sein. Krypto-Währungen hatten in dem vergangenen Jahr eine phänomenale Entwicklung hingelegt und Kurssprünge von über 2.000 % und sogar 2.800% und mehr waren keine Seltenheit.

Heute scheint das Vertrauen dahin zu sein

Es hat gedauert. Man konnte noch lange nachdem die Luft eigentlich schon raus war, immer noch die Hodler (Hodler=Werber & Marktschreier) auf Youtube und eToro sehen. Sie loben bis heute noch den Bitcoin und sprechen von Kursphantasien die nach heutigem Stand auch nur eine reine Phantasie bleiben kann.

Was brachte den Bitcoin zum Einsturz?

  • Hackerangriffe auf Krypto-Börsen
  • Diebstahl von sicher geglaubten Coins – Konten wurden geplündert
  • Verbote und Überlegungen diese weltweit umzusetzen
  • Krypto-Kreditkarten wurden gesperrt
  • Kursmanipulationen von den Krypto-Börsen selbst
  • Kaum Zahlstellen und Akzeptanstellen
  • Die Währung wird gar nicht als Währung genutzt
  • Zu hohe Volatilität – Preisschwankungen
  • Händler können ihre Preise nicht über Währungen mit so hoher Volatilität stabilisieren
  • Der Bitcoin und auch die anderen Krypto-Währungen wurden rein aus Spekulationsgründen gekauft, nicht wegen dessen Nutzen
  • Krypto-Währungen werden mit der künstlichen Verknappung als Pyramidensystem (Schneeballsystem) instabil
  • Zu viele wollen mit dieser Währung reich werden und sich selbstständig machen indem sie diese Währung weiterempfehlen und dafür dann Provisionen erhalten
  • Die Krypto-Währungen basieren auf einen neuartigen System namens Blockchain, welches aber auch ohne Krypto-Währungen funktioniert.
  • Dieses Blockchain-System wurde als Grundlage und Funktionsinstrument verwendet. Heute werden auch andere Finanzinstitute dieses Blockchain-System einsetzen wollen. Das Alleinstellungsmerkmal verschwand.
  • Zu viele wurden gierig und vor allem junge Menschen sprangen auf den Zug, schnell reich werden zu wollen ohne im Leben etwas (Arbeit) leisten zu müssen. Das einfache und schnelle Geld lockte viele zum Kauf der Krypto-Währungen.
  • Die Bevölkerung nimmt diese Entwicklung nicht ernst und hat kein Vertrauen in die Szene
  • Die Szene besteht größtenteils aus ich will schnell reich werden Leuten und egal welche Warnungen auch kommen, sie kauften und bestellten sich ein neues Auto.
  • Keiner will eigentlich Geld das aus einer Szene stammt. Es sollte eher mit dem Wunsch aus der Bevölkerung und somit der breiten Masse stammen um Vertrauen zu erlangen.
  • Die Vorstellung ging dahin, dass der Bitcoin bis auf über 1. Millionen steigen sollte. Wer gibt sein Geld aus wenn es praktisch einen täglich reicher macht?
  • Der Grundgedanke war gut, aber jetzt muss neues gedacht werden und die Hoffnung auf ein verbessertes System bleibt. Es wurden viele Fehler gemacht.
  • Der Stromverbrauch ist enorm und nicht gerechtfertigt. Inflation über Stromkosten?
  • Die meisten haben gar keinen Gewinn verwirklichen können.
  • Die Steuerbehörden wollen jetzt den Gewinn vom Vorjahr versteuert haben. Wir erinnern uns, dass der Bitcoin zum Jahreswechsel 2018 bei zirka 13.000 Wert stand. Hat er bei 3.000 gekauft, sind 10.000 zu versteuern. Schätzungsweise 2.500 Euro Steuern fallen im Jahr 2017 an. In diesem Jahr 2018 fiel der Bitcoin im April auf gerade 6.450 Euro. Verkauft er jetzt 6.540 – 2.500 bleiben 4.040. Rechnet man dann die 4.040 – 3.000 Einsatz, dann bleibt ein Gewinn von 1.040 bei einem so riskanten Basiswert ein zu hohes Risiko und viel zu kleiner Gewinn.
  • Die Bitcoin-Anhänger stehen jetzt vor einem Problem. Ihnen fehlt jetzt Geld um wieder einsteigen zu können.
  • Der Bitcoin kann sich schwer erholen, weil vielen das Vertrauen und anderen das Geld fehlt.
  • Der Markt ist zu klein um Institutionelle Fond-Manager und Finanzinstitute zu finden.
  • Der Ausverkauf der Banken blieb aus, weil diese einfach so gut wie gar nicht investiert sind.
  • Privatanleger sind wieder einmal die Verlierer. Die Blase platzte.
  • Es wurden viele Tausend Krypto-Währungen platziert. Die dahinter stehenden Ideen und Unternehmen wurden nicht weiter entwickelt. Oft stand auf den Webseiten nur eine Idee und der Coin wurde über die Börsen vertrieben, aber es wurden keine Gewinne erwirtschaftet.
  • Bei so vielen Krypto-Währungen kann man sich nur sehr schwer orientieren. Da trauen sich viele nicht ran.
  • Wie die Funktion des Krypto-Geldes aussieht ist und bleibt meist ein Geheimnis. Keiner kann einen sagen, wie diese Wertsteigerungen zustande kommen, wenn die Krypto-Währungen das so verpönte FIAT Geld (EURO, USD, HKD, YEN usw.) annehmen. Wie die Umwandlung dann funktioniert wird nicht erklärt. Kaufen die Diamanten oder andere wertsteigende Dinge um Werte zu hinterlegen?
  • Da für diese Enthusiasten FIAT Geld der letzte Dreck ist, wie machen die aus Dreck Geld? Sie nehmen ja ausschließlich FIAT Geld an um die eigenen Bits und Bytes zu verkaufen. Mehr steht ja nicht dahinter. Wer gibt dieses eingenommene FIAT Geld aus. Bekommt dass der Initiator des Krypto-Geldes? Dann macht das für mich keinen Sinn, dem der sich selbst mit FIAT Geld vollstopft, zu folgen. Widersprüchliches Verhalten durch den Initiator selbst.
  • Wenn ich das FIAT Geld nicht haben möchte und dann das Krypto-Geld kaufe, warum muss ich dann wieder in das verschriene FIAT Geld wechseln?
  • Ist es nicht so, dass eine Währung die von der anderen Währung abhängig ist, auch die Funktion der abhängigen Währung automatisch inne hat. Die permanente Beiteilung an der FIAT Währung ist dann automatisch auch eine Beteiligung an der Verschuldungskrise. Und genau darin besteht jetzt die größte Schwäche der Krypto-Währung.
  • Wenn es nicht so wäre, dann könnten sich ja Unternehmen mit der Krypto-Währung vom Schuldsystem frei kaufen. Sie wären dann vielleicht frei von den Schulden die ein Staat zu schultern hat, aber auch gleichzeitig pleite, weil die Staatsbürger die dem Schuldsystem unterliegen zum einen die Schulden zu tragen haben, die juristischen Personen nicht (Aktiengesellschaften etc.) aber die Preisschwankung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen entsprechend dem Absatzmarkt eindämmen so dass die Nachfrage letztlich einbricht.
  • Ist es nicht so, dass dieses Geld durch Hacker gestohlen wurde? Wieso sollte dann der Staat keinen Zugriff haben können? Diesen technischen Irrsinn kann ihnen keiner wirklich beantworten. Es wird nur behauptet, der Bitcoin ist sicher und der Staat kann dagegen nichts machen.
  • Wer hat eigentlich den Bitcoin veröffentlicht? Wer kann beweisen, dass dieses System nicht von den Geheimdiensten entwickelt wurde um die totale Kontrolle zu erlangen. Wenn Hacker dieses System angreifen können, dann haben Institutionen erst recht die Möglichkeit alle Transaktionen zu überwachen. Ach ja, die Blockchain vergisst ja nicht und wir wissen ja, die Transaktionen wurden von Hackern eingesehen. Die Blockchain vergisst nicht. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Behörden jede einzelne Transaktion einen Menschen und Produkt zuordnen können. Oder haben wir ab jetzt einen technologischen Stillstand zu erwarten?
  • Viele glauben mittlerweile daran, dass Krypto-Währungen in den Markt gebracht werden um das Ziel der Bargeldabschaffung weiter voran zu treiben. Deswegen haben viele lieber das FIAT Geld als die Krypto-Währung.
  • Wenn diese Krypto-Währungen dazu geschaffen wurden, dass der Staat keine Kontrolle über einen haben sollte, was passiert dann, wenn alle Unternehmen und Bürger sich der Verantwortung entziehen, sich am Gesellschafts-Leben und System zu beteiligen. Gibt es dann keine Infrastruktur mehr? Brauchen wir diese nicht mehr?
  • Sollte es nicht darum gehen, ein faires und für alle vorteilhafte Währung zu erfinden, eine die aber keinen Unterschied zwischen Institutionen und Privatpersonen kennt.
  • Wenn Währungen nur für eine Zielgruppe geschaffen wurde, also nur für Privatleute, dann wird keines der bestehenden Probleme gelöst werden. Und somit brauchen wir gar keine Krypto-Währung, nach heutigen Stand 2018.
  • Der Bitcoin wird nirgendwo als Geldhalt ausgezahlt. Alle Unternehmen müssten Krypto-Währungen als Währung anerkennen und diese dazu nutzen um Gehälter, Provisionen oder der Staat müsste diesen nutzen um Renten und Pensionen auszuzahlen.
  • Eine Währung die die Renten und Pensionen gar nicht berücksichtigt ist nicht ernst zu nehmen.

Das unsere Gesellschaft ein neues Währungssystem braucht ist eine unumstrittene Angelegenheit. Dazu später noch mehr.

Was kann eigentlich Bitcoin nicht?

Mit dem Bitcoin oder auch Ripple kann man nicht so bezahlen wie mit einer EC- oder Visa-Karte. Karten die den Bitcoin als Geldmittel anbieten wurden durch die Sperre aller Karten als unbrauchbar angesehen, ein Vertrauensverlust enormen Ausmaßes. Mit der Visa-Karte oder auch Mastercard und den Karten der vielen anderen Anbietern, können sie online und offline weltweit bezahlen. Das können sie so mit dem Bitcoin nur eingeschränkt. Von Handy zu Handy wäre es möglich mit entsprechendem Konto.

Sie können keine vernünftige Finanzierung abschließen, weil die Kursschwankungen unkalkulierbar sind. Keiner erhält sein Geld in Bitcoin ausbezahlt. Aber nur dann könnte man die Kursschwankungen ausblenden. Das Risiko würden dann wiederum der Staat und die Unternehmen tragen müssen. Dann müssten alle Staaten und Unternehmen auf Bitcoin umstellen um die Kursschwankungen und Risiken minimieren zu können. Werden die Staaten die Kontrolle in die Hand von Freaks übertragen?

Dazu braucht es ein Vorstellungsvermögen des unendlichen Ideenreichtums. Dass würde bedeuten, die Menschheit überträgt oder verzichte auf Werte und die Verantwortung wird auf eine kleine Gruppe von Freaks übertragen. Dann stehen noch tausende von Krypto-Währungen im Konkurrenzkampf. Wenn sich noch keine durchgesetzt hat, welche soll dann von den Zahlstellen verwendet werden?

Der Bitcoin kann dem Handel keine vernünftig Preisstabilität bieten. Wenn ein Händler 5% Provision erhält, aber der Coin innerhalb von Tagen 30% und mehr steigt oder fällt, dann kann diese Währung nicht dem Handel nutzen. Momentan ist er von über 20.000 USD im Dezember 2017 bis April 2018 auf 6.400 USD gefallen. Händler hätten da einen finanziellen Ruin verkraften müssen. Damit konnte der Bitcoin kein Vertrauen aufbauen. Wenn ein Händler dann auf FIAT Basis noch seine Steuern bezahlen will und den Kursverlust verkraften muss, dann ist er ruiniert. Er findet keinen der ihm Fremdkapital zur Verfügung stellt. Somit sorgen Krypto-Währungen auch für eine Instabilität und einen Engpass der Liquidität im Unternehmen. Die Rentabilität könnte bei Kursgewinnen gestiegen sein, aber diese müssten im normalen Verhältnis zu einer Planungssicherheit stehen und nicht zu Preisschwankungen von 2.000 oder 3.000 und noch mehr Prozenten.

Worin besteht der Wert eines Coins?

Diese Frage konnte mir niemand beantworten. Wenn sie heute einen Coin kaufen, halten sie einen einmaligen Schlüssel-Code (Bits & Bytes) der einen bestimmten Wert haben soll. Ich bezahle beispielsweise mit meinen Euro/Dollar oder anderen Weltwährungen die Vertrauen genießen, was auch viel wichtiger ist als der wirkliche Wert. Und deshalb werden normale Währungen auf Kreditbasis und durch Hinterlegung von Werten weltweit akzeptiert. Wenn sie aber einen Bitcoin kaufen, was passiert dann mit dem Geld das ich zum Kauf nutzte. Wird es in Werte angelegt oder wird es verbraucht oder erhält der Initiator dieses Geld um es auszugeben oder lagert einer es ein?

Ist es nicht auch ähnlich wie bei der Federal Reserve Bank, die als Privatbank von den Krypto-Anhängern bezeichnet wird und nicht als Währungssystem das von der Bank gesteuert und kontrolliert wird. Wenn Krypto-Währungen wie private Unternehmen fungieren, wo liegt dann der entscheidende Vorteil?

Geht es da um die Kontrolle des Geldes durch Privatpersonen und Unternehmen?

Sind den die ganzen privaten Platzierungen von Krypto-Unternehmen auch ein Kontrollsystem dass dann über den Wert der Währung entscheidet. Warum wird den ein System kopiert und unkontrolliert als dass perfekte System von den Krypto-Anhängern bezeichnet. Werden da nicht ganz andere Ziele verfolgt?

Bei Transaktionskosten von 40 Euro pro 10.000 Euro kann sich der Handel eventuell rentieren, aber bei 1.000 Euro ganze 40 Euro berappen zu müssen ist schon deftig. Soviel bezahlen Sie üblicherweise keinen Makler, der in Person aktiv ist und für Liquidität im Markt sorgt. Die 40 Euro werden nämlich als Gewinn verwendet, den dann die Vermittler erhalten oder die Schürfer die für den enormen Stromverbrauch und die Speicherung der Daten etwas Geld bekommen. Der Bitcoin wird nur über Transaktionskosten Gewinne ausschütten können. Wenn keine Transaktionskosten bezahlt werden, dann verschwindet der Bitcoin, weil keiner mehr bereit ist, ein Verlustgeschäft zu halten. Im Gegensatz zum Bitcoin sinken aber die Transaktionskosten im internationalen Zahlungsverkehr. Das bedauern ja die Banken seit langem. Warum sollte sich einer für steigende Transaktionskosten entscheiden, hoher intransparenz, weil gar nicht geklärt wird, wohin das FIAT Geld geht und warum sich den hohen Kursrisiken aussetzen. Könnte man nicht vermuten, dass Krypto-Währungen zum größten Betrugssystem werden. Wenn weniger Käufer nachkommen, dann kann der Wert nicht steigen. Irgendwann kommen keine Käufer mehr nach und er wird fallen oder stagnieren. Wenn die Menge nicht geregelt wird, dann kann den Schwankungen nicht entgegen gewirkt werden. Die Menge ist aber beim Bitcoin festgelegt und so rufen die Jünger immer mehr dazu auf, dass ihnen gefolgt wird. Mathematisch ein totaler Wahnsinn.

Sie können weder auf Wirtschaftswachstum noch auf den Bedarf der Bevölkerungsentwicklungen hin steuern bzw. regeln. Wenn einer viele Bitcoins haltet aber dafür keinen Markt findet, der diesen Bitcoin akzeptiert, also er nicht konsumieren oder verbrauchen kann, dann müsste der Bitcoin fallen, weil keiner damit etwas anfangen kann. Er steigt aber im Wert, weil nur eine bestimmte Menge ausgegeben wurde und diese nicht in den Umlauf gelangt und so auf dem Konto liegen bleibt. Jetzt kommen immer wieder Käufer von Bitcoins und treiben den Wert. Erst wenn dann alle erkennen, dass der Coin nur zu Spekulation taugt, dann wird er fallen. Und so ist es auch gekommen. Sie kauften keine Waren oder Dienstleistungen oder was auch immer, nein sie tauschten gegen FIAT Währungen.

Sie tauschen von einer privaten Instanz zur nächsten privaten Instanz. Von einer unkontrollierten zu einer kontrollierten. Hin und her. Es wird also keine Transformation vorgenommen, so dass ein völlig neuer Ansatz entstehen kann. Letztendlich parkt man sein FIAT Geld nur in einer Garage namens Festplatte. Da ist doch jede Pre-paid Visa- oder Masterkarte besser als ein Bitcoin. Mit dieser Karte haben sie auch Ihr Geld auf einen Rechner gespeichert. Sie können eine Karte von irgendeinen Land beziehen und aufladen. Dann aber mit dem entscheidenden Vorteil, dieses Geld auch überall ausgeben zu können. Sie finden auf der ganzen Welt Akzeptanzstellen.

Ich dachte mir bei 0.50 Cent kaufe ich mir den Ripple

Heute steht der Ripple bei 0.49 Cent und mir ist die Lust vergangen.

Ripple - Tagesbasis
Ripple – Tagesbasis

Der Bitcoin kämpft mit der 7.000 Marke

Auch auf den Bitcoin habe ich keine Lust mehr.

Bitcoin Tagesbasis
Bitcoin Tagesbasis

Es muss vieles nachgebessert werden, wenn es um die Zukunft der Krypto-Währungen gut gestellt sein soll. Dazu muss aber sehr viel mehr Transparenz geschaffen werden. Nachhaltige Konzepte vorgelegt werden. Die Politik mit einbezogen werden. Die Bevölkerung gefragt werden. Interessengruppen gründen und so weiter. Da muss einfach mehr als ein Kurs gestellt werden.

 

Aber es gibt auch eine ganze Menge an Vorteilen und Überlegungen – Die Veränderung des Währungssystems

Ein neues Währungssystem ist ein sehr interessantes und erstrebenswertes Zukunftsprojekt.

Die Demokratie kann mit dem richtigen Währungssystem gestärkt werden. Wir haben ja erlebt, wie einzelne Staaten unterdrückt werden können, wenn sie selbst nicht stark genug sind. Wenn sie von einer Währung abhängig sind und die Entscheidungen anderer akzeptieren müssen. Da kommt gleich zwei mal Unruhe auf, einmal von denen die dafür mit in Haftung genommen werden und von denjenigen die sich unterdrückt fühlen und zu unrecht behandelt. Dem schwächeren wurden alle Mittel zur Korrektur genommen. Investitionsanreize können betroffenen kaum noch selbst schaffen.

Wenn eine Währung es schaffen kann die Kontrolle zwischen Lobbyisten und Politik zu entziehen, dann würde eine stabile Währung begründet werden können. Zur Zeit ist beispielsweise die EZB und Politik in Berlin konform und damit wird die Unabhängigkeit der EZB in Frage gestellt. Es stellt sich auch die Frage ob die EZB im Interesse der Untertanen handelt oder im Interesse der Politik und den Lobbyisten. Eine faire Währung sollte den Druck von den Untertanen nehmen bzw. eindämmen. Mit dem Euro wird dieser Druck immer weiter erhöht.

Mit dem Euro wurde die Globalisierung vorangetrieben und die Meinungsfreiheit unterdrückt. Man hat soziale Absicherungen dem Untertanen genommen, aber gleichzeitig als Unternehmen von Absicherungen profitiert. Der Euro wird seit seiner Einführung gerettet und stabilisiert. Das Verschuldungsproblem wurde mit der Einführung des Euros maximiert.

Billige Lohnsklaven äußern nicht mehr ihre Meinung. So wurde mit der Einführung des Euros auch ein System der Angst und Bedrohung gegenüber den Untertanen geschaffen. Wir nennen es heute Harz 4.

Der Abstand von Einkommen durch Arbeit und Unterstützung aus den Sozialkassen ist nachteilig für die Arbeitnehmer geworden. Sie haben oft weniger oder müssen noch aufstocken. Auch wird Harz 4 als Drohmittel für Gehorsamkeit eingesetzt. Nach dem Motto, wenn du nicht willst, dann steigst du ab direkt auf Harz 4 Niveau. Ich denke, da ist noch ein enormer Handlungsbedarf um diesen Missstand beheben zu können.

Die Unternehmen in der westlichen Welt schreien immer nach freien und offenen Märkten. Sie wollen den Kapitalismus aber nicht für sich, sondern für den Arbeiter. Sie selbst wollen ja ganz gerne den Sozialismus und sich am Staat und dem Allgemeinwohl bedienen. Wer kann an diese Werte glauben, wenn die die immer nach Kapitalismus schreien und selbst keinen haben oder leben wollen, über unsere Gesetze und Werte bestimmen.

Normalerweise müsste es heißen, gleiche Rechte für alle. Dann dürften aber auch die Untertanen sich wie Unternehmen (juristische Personen) steuerlich Bevorteilen. Dazu zählt es die Verantwortung entweder abzugeben oder die Steuern dann im Ausland zu veranlagen. Wenn Betriebssitzverlagerungen ausgeschlossen werden könnten, kann der Staat gerechtere Steuern einführen. Daher ist auch die Globalisierung Gift für eine funktionierende Gesellschaft.

Sie kontrolliert zu 100% das Geldsystem, die Untertanen, die Meinungsfreiheit, bedient sich wahllos am Wohlstand der Gesellschaft. Um eine neue und faire Währung einzuführen braucht es mehr als nur einen technologischen Vorteil. Es braucht eine Veränderung der Gesellschaft, der Verantwortung, der Grundwerte und ein ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht. Wir hatten viele kleine Währungen und damit nur gute Erfahrungen gesammelt.

Man wusste, wenn man an einer Schraube dreht, dann passiert höchstwahrscheinlich dies und das. In den globalisierten Finanzmärkten kennen sie diese Auswirkungen und was passiert nicht. Sie haben einfach nicht mehr diese Schrauben die sie drehen konnten. Wenn wir unsere Kultur, Werte und all das Gute erhalten oder zurück haben wollen, dann sollten wir jetzt damit beginnen dafür zu kämpfen. Eine Währung für alle so wie es der Bitcoin gerne seine würde ist somit der Untergang einer Gesellschaft. Denken sie bitte weiter. Eine Weltwährung ist das Ziel der Globalisierung. Nationale Währungen sind der Schutz einer Kultur, einer Gemeinschaft, schützt Werte, die Heimat und Traditionen, kann auch wirtschaftlich unabhängig sein. Kleinbetriebe sind keine global Player. Soziale Errungenschaften wie Krankenversicherungen und Rentenversicherungen können nicht über die Globalisierung aufrecht gehalten werden. Welches Land hat schon solch eine Absicherung wie wir meist in Europa?

Mit einer globalisierten Währung werden wir alle unsere Absicherung verlieren und unser Mittelstand minimalisiert. Das ist schon mit dem Euro passiert. Ihr wurdet entmachtet und finanziell entwertet.

Wir stehen am Beginn einer neuen Ära.

Äußert gerne eure Meinung. Ich muss nicht immer richtig liegen. Außerdem lerne ich gerne dazu. Was würdet ihr euch so wünschen. Was wollt ihr erreichen. Was seit ihr bereit zu leisten.

Kryptowährungen als Alternative – Bitcoin – Ripple

Sind sie für den Bitcoin

Danke für Ihre Stimme!
Herbert Türk
Ich bin seit 1987 in der Finanzbranche. Damals hatte ich mich für das Trading interessiert. Mitte der 90er Jahre kaufte ich mir eine Programmierumgebung von Reuters. Damit erstellte ich erste Systeme. Heute fasziniert mich nach wie vor die Entwicklung von Strategien.

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