So vereinfachen wir unsere Strategie und warum wir diese vereinfachen erfahren Sie hier

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Es gibt unterschiedliche Zeiten und Trendphasen in den Märkten. In Trendphasen ist es äußerst gewinnbringend, wenn Sie nicht nur den Haupttrend handeln, sondern sich die Aktien heraus picken, die einfach noch besser laufen werden, als der Haupttrend selbst. Das ist die Zeit für outperformer.

Haben wir momentan eine Trendphase die langfristig weiter läuft, oder kann es sein, dass wir Wochen oder Monate sehr heftig hin und her schwankende Märkte erleben werden und die Abweichung des Trends zur heutigen Situation etwas zunimmt, also mögliche mittelfristige -und kurzfristige Trendwechsel zu berücksichtigen sind.

Wenn also ein Trendwechsel möglich sein wird, weil zum Beispiel der Markt über 9 Jahre hinweg nur einen Trend kannte, dann sollten wir jetzt mal ganz vorsichtig werden, wenn sich bestimmte Szenarien am Markt zeigen.

Welche Szenarien meinen wir damit:

1. Auf Tagesbasis und Wochenbasis bricht ein Trend

2. Es werden ziemlich häufig Stopps ausgekehrt, obwohl die Trendrichtung der Position und die Position selbst, die Marktbewegegungen parallel folgen

3. Positionen an neuen Hochs nicht mehr einfach handeln lassen und permanente Rücksetzter stattfinden

4. Politische Einflüsse immer größer werden

5. Händler selbstzweifel kommen

6. Immer mehr Fehlsignale entstehen obwohl alles zuvor auf Grün stand brechen plötzlich die Kurse ein

7. Die Medien von Marktschwäche berichten und erste Marktteilnehmer alles nicht so schlimm sehen

8. Die Umstellung von offensive auf defensive nur mit Verlusten einhergeht, obwohl kurz danach, nachdem man ausgestoppt wird die Zielmarken doch erreicht wurden und man selbst nicht dabei war

9. Märkte während der Handelssitzung nur unter 1% handeln, aber Übernacht dann mit einer Kurslücke von 1,5% eröffnet

10. Fördermengen geändert werden, die Zinsen angehoben werden, neue Handelsverträge und Abkommen geschlossen werden, dann entstehen kurzfristige Kurslücken die gegen den vorherrschenden Trend entstehen.

Wenn das Volumen erhöht wird, erwarten viele Händler steigende Preise

Viele Händler und genau genommen die Händler, die zur Zeit wie Pilze aus dem Herbstboden sprießen, sehen steigende Kurse mit steigendem Volumen als Kaufsignal. Was passiert aber in Wirklichkeit, wenn das Volumen anzieht (Kurse steigen parallel), aber danach die Kurse fallen. Es wurden viele Stopps aus den Markt gekehrt. Händler versuchen sich neu zu positionieren, werden wieder aus dem Markt gekehrt. So steigt das Volumen ständig. Deshalb sollte das Volumen nicht als dass Kaufsignal schlecht hin gesehen werden, so wie es prophezeit wird. Volumen entsteht nicht durch Zu- und Abfluss vom frischem Kapital, sondern durch das hin und her der gesamten Transaktionen. Wenn es den Volumen-Indikator geben würde, der nur frisches Kapital als Volumenstrom messen könnte, dann hätten wir wirklich ein super Messergebnis und alle würden wir diesen Indikator nutzen.

Und genau deshalb versuchen große Institutionen wie die EZB, die Finanzinstitute, Politiker und viele unzählige Institutionen wie Wirtschafts-Analytiker uns so weiter, mit ihrer Stimmung und permanenten Wasserstandsmeldungen, für Unruhe zu sorgen, damit möglichst das Volumen hoch bleibt, die Liquidität in den Märkten erhalten wird und möglichst hohe Transaktionskosten entstehen und die Verluste anderer Marktteilnehmer verwirklicht werden können. So steigen die Gewinne der Institutionen. Festzustellen ist auch, dass wenn die Finanztitel einbrechen, so wie jetzt zwischen dem 19-24. März 2018, die der Deutschen Bank, Commerzbank, der Bank of America und wo weiter, der Handel an den Märkten für Händler immer schwieriger wird. Für diejenigen die breit gestreut Aktien handeln ist es dann kaum möglich mit Gewinn abzuschließen. Viele Marktteilnehmer mussten in den letzten Wochen enorme Verluste hinnehmen.

Durch die Menge an Transaktionen in Einzelwerte verlieren die Händler den Überblick. Sie können Aktien nicht langfristig halten und werden so zu Fehlern gezwungen, auch wenn es um die Gewichtung geht und die Berechnung von Risikoparametern, der Komfortzone und so weiter, besteht die Gefahr etwas zu übersehen und genau dass wollen die Institutionen. Und genau genommen sind dass die Gegenspieler der Händler, weil diese Händler gegen Manipulationen ankämpfen müssen. Deswegen spricht man auch von einen liquiden Markt, weil Händler diese Funktion ausüben und für Liquidität sorgen. Würden die Finanzmärkte dereguliert werden, so dass Heinz mit Großmutter einen Broker-Laden aufmachen könnten, dann hätten die Institutionen und Manipulatoren keine Chance mehr. Der Markt wäre weniger anfällig und das Kapital würde von den fünf Türmen umgeleitet werden, so dass auch die Kontrolle einzelner Anleger immer schwerer werden würde.

Das sich die Banken an Kursmanipulationen beteiligt hatten, wurde ja auch schon an unterschiedlichen Gerichten so gesehen. Urteile wurden ja weltweit (aus-)gesprochen.

Handelsblatt: Manipulationen bei Gold und Silber

Welt: Erster Top-Banker wegen Kursmanipulation verurteilt

Da gibt es zahlreiche Hinweise. Einfach mal googeln.

Wenn so wie es jetzt ist, dass viele Institutionen den Markt unberechenbar machen wollen, dann müssen viele Händler ihre Positionen reduzieren, also Einzelwerte abstoßen und Indizes wie auch Futures handeln. Einfach offensive und defensive durch Long und Short spielen.

Die Kehrwochen der Institutionen. Fleißig geputzt und abkassiert.

Im S & P 500 Index sehen Sie, dass der Trend schon eine weile abwärts gerichtet ist, aber es wurde eine Bärenfalle gestellt, also ein Kaufsignal generiert. So wurden einmal die Position auf fallende Kurse ausgestoppt, andere als Käufer angelockt und ebenfalls ausgestoppt. Dann eröffnete der Kurs sehr viel tiefer mit einen neuen Verkaufssignal. Erst danach, nachdem der erste Schock vorbei war, und die Kurse weiter gefallen sind, erkannte man, dass man sofort wieder verkaufen muss und das Verkaufssignal nach wie vor seine Gültigkeit hat. Der Markt hatte aus einer schönen Bewegung die Händler so verschreckt, dass diese nur kleine Gewinne erzielen konnten, obwohl es ein schöner Lauf gewesen ist. Bei den Einzelwerten sah es sehr viel schlimmer aus. Da entstanden wirklich heftige Lücken und die Händler mussten verspätet handeln.

S&P 500 - Kehrwoche
S&P 500 – Kehrwoche

Beim Gold war es ähnlich aber etwas anders, weil dort nicht noch ein Verkaufssignal generiert wurde, aber ein Kaufsignal welches ausgestoppt wurde. Die Händler eine Transaktion weniger ausführen müssen, aber auch im Ergebnis, wurde vom sehr gutem Lauf ein großer Teil des Gewinns weggenommen. Man ist immer wieder in Gold hinein und wurde ausgestoppt.

Gold - Stop-Loss
Gold – Stop-Loss

Wir müssen uns von der Ablenkung frei machen und unsere Strategien einfacher handeln!

Wir haben alle Einzelwerte geschlossen. Eine Outperformance einzelner Werte interessiert uns momentan nicht, weil das Marktumfeld derzeit auf Unsicherheit eingestellt ist und viele schnell auf Trendwechsel reagieren möchten. Das geht am einfachsten mit wenigen Titeln und einer einfachen Short-Long Strategie.

Strategie - Plan
Strategie – Plan
Was ist eine Short-Long Strategie?

Eine Short-Long Strategie ist eine Strategie die auf zwei unterschiedlich zu einander korrelierende Basiswerten beruht. In unserem Fall handeln wir den S&P 500 auf fallend und Edelmetalle wie Gold oder auch Öl auf steigend. Wir setzen diese Strategie bereits erfolgreich um. Zur Zeit haben wir die Stop-Loss Marke etwas sehr großzügig gehalten, aber am Montag werden wir uns dann noch entscheiden, wieweit wir die Gewinne absichern, oder eben nicht.

Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich zu handeln. Dieses Ziel hatten wir die letzten zwei, drei Wochen bereits, aber nicht verwirklichen können. Wir handelten zu viele Einzelwerte. Mit der Minimierung und der neuen Gewichtung wenden wir eine ganz neue Strategie an. Die Aktien sind unter-gewichtet, die Rohstoffe erhalten etwas mehr Kapital. Wir halten an einer 1/3tel zu 2/3tel Entscheidung fest.

Nun bleibt uns nur eines übrig.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche.

 

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Herbert Türk
Ich bin seit 1987 in der Finanzbranche. Damals hatte ich mich für das Trading interessiert. Mitte der 90er Jahre kaufte ich mir eine Programmierumgebung von Reuters. Damit erstellte ich erste Systeme. Heute fasziniert mich nach wie vor die Entwicklung von Strategien.

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